Kleiner Beitrag mit grosser Wirkung

Das Banden- und Spielfeldsponsoring

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie das Gesamtprogramm der FCZ LetziKids.

Spielfeldsponsoring mit Icon
Zum Spielfeld 2014

Weitere Informationen und Anmeldung

Das Mobilitäts-Sponsoring

Diese Beiträge werden gezielt in Turnierreisen mit dem ÖV investiert.

Letzikids IN FAHRT
Weitere Informationen und Anmeldung

News

Sonntag, 27. Mai 2012, rwa

Erfolgreiches Pfingstmasters in Luzern der U10

Am frühen Samstagmorgen trafen sich die jungen Löwen in Luzern zu einem weiteren Saison Highlight. Standen doch Spiele gegen nationale Gegner auf höchsten Niveau bevor. Die Letzikids reisten mit 12 Spielern darunter 3 Spieler die erst seit einigen Tagen zum Kader gehörten an.

Etwas nervös und verhalten, oder mit dem richtigen Ausdruck  „schläfrig“ starteten wir in das Turnier gegen den Gastgeber aus Luzern der frisch und wach unsere Defensive schwindlig spielte. Gut zirkulierte der Ball vor unserem Strafraum bis Luzern eine Lücke fand und zum 1:0 einschieben konnte. Durch den Gegentreffer aufgeweckt kamen wir besser ins Spiel  und konnten 5 Minuten vor Schluss zum 1:1 ausgleichen. Luzern merkte man an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, jedoch gelang es uns teilweise auch mit etwas Glück das 1:1 über die Zeit zu retten.

Nur eine halbe Stunde Pause und dann wartete BSC Young Boys auf die Letzikids. Die Trainer nutzten die Gelegenheit dieser kurzen Pause und anstatt in die Kabine zu gehen analysierten die Trainer das Spiel mit den Kids direkt auf dem Spielfeld und machten die Spieler noch mal darauf aufmerksam wie wir uns unser Spiel vorstellten. Frühes Stören im Mittelfeld und bei Balleroberung entweder die Aussenpositionen bedienen oder den Ball in die Tiefe zu spielen war unser Motto.

Der Berner Jungs begannen gut und kamen am Anfang  des Spiels zu einer guten Chance, jedoch funktionierte ab sofort die Verteidigung und so gewann die Mannschaft an Selbstvertrauen zurück und drückte dem Spiel den Letzikids Stempel auf.  Dieses Konzept ging vollends auf, die Löwen zeigten die Zähne und konnten das Spiel 5:0 für sich entscheiden.

In der Mittagpause wurden wir sehr gut von Gastgeber entweder mit Ravioli oder Penne mit Tomatensauce verköstigt. Leider haben wir das Ziel "keine Tomatenflecken auf den Matchtenues zu hinterlassen" mit einem Grinsen der Trainer knapp verfehlt.

Direkt nach dem feinen Mittagessen stand das Spiel gegen Solothurn auf dem Programm. Schnell merket man jedoch den Spieler an, das sie die Mittagspause nicht so gut überstanden hatten. Zuviel gegessen? Zu lange Pause?  Einige waren unkonzentriert und so passierte es, das wir die 1:0 Führung durch ein blödes Foul im Strafraum  zum 1:1 Ausgleich hingeben mussten. Der Spieler wurde sofort ausgewechselt, um mit ihm die Sache zu besprechen. Mit dem Herausnehmen des Spielers ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit dieser Signalwirkung starteten die Letzikids ein richtiges Feuerwerk an Spielzügen, was zu einem 7:2 Endresultat führte.

Die Sonne brannte nun direkt auf den Luzerner Kunstrasen und so entschieden sich die Trainer jeweils zwischen den Spielen in der Kabine, den Schatten aufzusuchen.

Unser Ziel, in die Halbfinals zu gelangen, war nun in Reichweite. Im letzten Gruppenspiel hatten wir es mit dem FC Winterthur zu tun, der mit physisch starken Spielern jedoch nur mit einem Ersatzspieler angereist war. Schnell übernahmen die bissigen Löwen das Spieldiktat und führten bald mit 3:0. Die Winterthurer konnten dem nichts mehr entgegensetzen, hatten sie doch eine halbe Stunde zuvor gegen Luzern alles gegeben und sich total verausgabt. Dies gab uns die Möglichkeit einige Spieler auszuwechseln und die Kräfte auf alle Spieler zu verteilen.

Unser erstes Ziel war erreicht und wir warteten gespannt während den letzten Gruppenspielen auf unseren Halbfinalgegner. Der FC Lugano der sich in der Vorrunde mit einem 1:0 gegen GC und im letzten Gruppen Spiel nach einem 0:1 mit 2:1 durchsetzte, spielte sich verdient in die Halbfinals.

Wir waren gewarnt aus dem letzten Gruppenspiel der Luganesi. Wir wollten von Anfang an unser Spiel spielen, nicht auf den Gegner achten um somit unser angepasstes Ziel "Finaleinzug" zu erreichen.

Die Letzikids boten den vielen Zuschauern von Beginn weg ein attraktives Spiel mit vielen sehr schönen Spielzügen und kaltblütigen Abschlüssen ins Tor der Tessiner. Auch in diesem Spiel zeigten die jungen Löwen ihre Zähne und entschieden das Halbfinal 6:0verdient  für sich. Der Finaleinzug war mit 22:3 Toren geschafft.

Mit einem mulmigen Gefühl vom Morgen standen wir nun im Final gegen den Gastgeber FC Luzern der sein Halbfinal gegen GC mit 3:1 für sich entschied.

Wie sollten wir Spielen? Was wollten wir ändern gegenüber dem Spiel am Morgen? Nichts! Wir wollten nichts ändern! Die Mannschaft hatte uns den ganzen Tag bewiesen, dass sie sich gefunden hatte.

Auch unser System, dass alle Spieler, mit Ausnahme des Spielers im Zentrum, auf mindestens zwei verschiedenen Positionen mit etwa gleich viel Spielzeit eingesetzt werden soll, wir nicht über Bord werfen. Alle Spieler solten nochmals ihre Chace bekommen. Auch die Torspieler "bei den Letzikids in diesem Leistungsgefäss noch Feldspieler" wurden gewechselt und hatten Ihre Sache sehr gut gemacht.

Das Finalspiel begann etwas verhalten, hatten doch alle Kids 5 Spiele à 28 Minuten in den Beinen. Die erste Torchance konnten die Zürcher für sich verbuchen scheiterten jedoch am sehr guten Goalie der Innerschweizer. Dass, was wir von Anfang an vermeiden wollten passierte jedoch etwa nach 10 Minuten trotzdem. Die Luzerner waren nach einem weiten Auskick des Goalies (eine einstudierte Variante“ Rückpass zum Goalie und dieser schlägt den Ball so weit als möglich in die gegnerische Spielhälfte)  zuerst am Ball und schoss den Ball scharf in die untere Ecke des Zürcher Tors. Auf diese Situation hatten wir unsere Spieler in der Kabine vor dem Spiel angesprochen und konnten deshalb richtig reagieren. Wir wollten weiter konzentriert nach vorne Spielen und unsere Chancen nützen was uns auch gelang. Nach und nach gewannen wir die Zweikämpfe und eroberten uns den Ball bereits im Mittelfeld zurück. Nach einem sehr schönen Seiten Wechsel von Leandro versenkte Dino den Ball schnörkellos mit einem gezielten Schuss in der weiten Ecke des Luzerner Tors. Dies gab den Zürchern Auftrieb und sie glaubten wieder an Ihre Chance. Nach einem weiteren perfekten Pass aus der Mitte in die Tiefe wurde Dino mit einem sensationellen Tor belohnt ,mit Tempo "chippte" er den Ball und überspielte den Torhüter in Weltklasse Manier und dies im Final eines nationalen Masters. Die Zürcher Zuschauer gerieten ab dieser Darbietung fast aus dem Häuschen. Die Zürcher Löwen hatten das Spiel von nun an im Griff. Alle warteten nach 28 Minuten regulärer Spielzeit auf den wohlverdienten Abpfiff des Spiels und den erwarteten Lohn des gespielten Finals. Der Pfiff blieb aus und in der 31. Minute kam es wie es kommen musste. Durch eine kleine Unkonzentriertheit eroberte ein Luzerner den Ball und wurde nicht sofort angegriffen. Der Luzerner nahm die Chance war und schoss auf das Zürcher Tor. Leider wurde Nils, dem Torspieler, die Sicht etwas verdeckt. Nils sah den Ball etwas spät und konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Das Runde kullerte über die Linie und machte die Pokal Entgegennahme von der einen Sekund auf die andere zu Nichte. Drei Sekunden später wurde dann das Spiel mit 3 Minuten 10 Sekunden Nachspielzeit abgepfiffen.

Leider konnte sich das Team, nach dieser verpassten Chance, mental nicht mehr auffangen und verlor das sofort darauf folgende Penalty schiessen gegen den FC Luzern.

Die Enttäuschung war den Letzikids ins Gesicht geschrieben auch viele Tränen wurden vergossen. Die Trainer haben jedoch sofort nach dem Spiel die Mannschaft zusammen genommen und die Situation besprochen. Es ist nicht immer alles fair ist im Leben und das man aus solchen Situationen auch vieles für die Zukunft lernen kann. DIes mussten auch grosse Mannschaften wie zum Beispiel der FC Bayern lernen, als sie in der Nachspielzeit in drei Minuten die Champion League verloren hatten.

Nach der Dusche und dem spendierten Soft-Ice konnten die ersten Letzikids bereits wieder lachen, wussten sie doch in Ihren Herzen das Sie die Sieger des Pfingstmasters waren während der regulären Spielzeit.

Auch an die Eltern möchte ich an dieser Stelle appelieren, mit solchen Situationen sportlich umzugehen und eure Kids immer positiv zu unterstützen und nicht verpassten Chancen nachzutrauern, oder gar sich unsportlich oder negativ zu benehmen. Freut euch über die riesigen Fortschritte die eure Kids in den vergangenen Monaten gemacht haben. Dies ist zu bewerten und nicht ein wenig Altmetall das bei Peter in der „Verlängerig  im Utogrund„ verstaubt.

Resultate im Überblick

Vorrunde

FC Luzern            :              FCZ Letzikids                      1:1

FC Z Letzikids     :              BSC Young Boys               5:0

FCZ Letzikis        :              FC Solothurn                     7:2

FC Winterthur   :              FCZ Letzikids                     0:3

Halbfinal

FCZLetzikis         :              FC Lugano                          6:0

Final

FCZ Letzikids      :              FC Luzern                           2:2          4:5 n.P

Es spielten

Leandro, Ricardo, Rilind, Luc, Dino, Aron, Mehmet, Nils, Lars, Leart, Ardit, Rohat

Das sehr zufriedene Trainergespann

Stefan und Reto

 

   

 

Unschlagbar