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Dienstag, 25. September 2012, pli
Vorschau FCZ - St.Gallen und FCZ Frauen - Juvisy Essonne
Nach der ärgerlichen Niederlage im Derby gegen GC hat der FC Zürich am Mittwoch die Gelegenheit, dies im Heimspiel gegen den FC St.Gallen zu korrigieren. Bereits einen Tag vorher, das heisst heute Abend, treffen die FCZ Frauen anlässlich der UEFA Women's Champions League auf den französischen Vizemeister FCF Juvisy Essonne. Die beiden Trainer Rolf Fringer und Dorjee Tsawa gaben am Montag im Rahmen einer Doppel-Medienkonferenz ihre Gedanken zu den beiden Spielen preis.
"Das Derby war ein ausgeglichenes Spiel und die Niederlage überhaupt nicht zwingend, doch wir haben dem Gegner ein Geschenk gemacht, welches er zu nutzen wusste. Das ist typisch für unsere bisherige Saison. Mit den vielen Verletzungen und den damit verbundenen Wechseln in der Mannschaft ist es schwierig, eine Stabilität hinzukriegen. Es ist wichtig, dass in den nächsten Wochen alle ihre Verletzungen auskurieren und wieder voll bereit sind. Die Niederlage gegen GC hat uns enorm geärgert, es muss nun eine Trotzreaktion kommen", so FCZ-Cheftrainer Fringer am Montag.
Für den Gegner am Mittwoch findet der 55-Jährige lobende Worte: "St.Gallen tritt bislang in einer Stilsicherheit auf, die man von einem Aufsteiger nicht erwarten konnte. Sie haben erst fünf Gegentreffer kassiert, das muss etwas heissen. Auch wenn St.Gallen aus der Challenge League kam, ist es aber eine gestandene Super-League-Mannschaft, welche in dieser Saison noch nie verloren hat. Das darf man nicht vergessen. St.Gallen wird darum mit viel Selbstvertrauen nach Zürich kommen. Da dürfen wir uns kaum Fehler erlauben."
"Symptomatisch für den jetzigen FCZ ist auch, dass mit Philippe Koch ein 21-Jähriger, der gleichzeitig der dienstälteste Spieler in der 1. Mannschaft ist, die Mannschaft als Captain auf das Spielfeld führen wird. Auch dieses Beispiel zeigt, dass wir uns momentan in einem Umbruch befinden", ergänzt Rolf Fringer.
Champions League im Letzigrund - den FCZ Frauen sei dank. "Wir freuen uns sehr auf diese Partie, das wird ganz bestimmt ein Highlight für uns, auch da wir im Letzigrund spielen können. Im Gegensatz zu den nationalen Spielen sind wir gegen Juvisy der Aussenseiter", erklärt FCZ-Frauen-Cheftrainer Dorjee Tsawa vor der Partie. Nichtsdestotrotz sind die FCZ Frauen nicht chancenlos. "Wenn wir uns keine Chancen zum Weiterkommen ausrechnen würden, müssten wir ja gar nicht antreten. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Juvisy vier Nationalspielerinnen im Kader hat und letzte Saison mit nur vier Punkten Rückstand auf Champions-League-Sieger Lyon in der französischen Meisterschaft auf Platz 2 lag. Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, haben wir eine Chance, für eine Überraschung zu sorgen."
Die französische Meisterschaft ist erst zwei Runden alt. "Das kann ein Vorteil sein für uns", gibt Dorjee Tsawa zu. Um bei vollen Kräften zu sein, wurden im Spitzenspiel gegen Yverdon am Samstag mehrere Stammspielerinnen geschont. Trotzdem gewannen die FCZ Frauen überzeugend mit 5:1. Lediglich 100 Zuschauer kamen in den Genuss jenes Spektakels. Heute Abend werden es einige mehr sein. Bereits 2000 Tickets wurden für diese Partie abgesetzt. Wir freuen uns auf eine tolle Kulisse im Letzigrund!
Ticketinfos zum UWCL-Spiel gibt es hier.
FCZ Frauen - FCF Juvisy Essonne
Dienstag, 25. September 2012, 19.15 Uhr
Stadion Letzigrund, Zürich
Live-Übertragung im SSF ab 19.00 Uhr
FC Zürich - FC St.Gallen
Mittwoch, 26. September 2012, 19.45 Uhr
Stadion Letzigrund, Zürich
FC Zürich ohne Beda, Chermiti (beide verletzt) und Chikhaoui (rekonvaleszent).











