Schweizer Cup

Mittwoch, 4. März 2015, fsu

Der FCZ gewinnt 1:0 gegen GC und steht im Cup-Halbfinal

Der FC Zürich beendet seinen seit 46 Jahren andauernden Cup-Fluch gegen den Grasshopper Club und gewinnt die Viertelfinalpartie im Würth Schweizer Cup nach einem Tor von Francisco Rodriguez in der Verlängerung mit 1:0.

Die 11 494 Zuschauer erlebten eine attraktive Startphase im Letzigrund. Bereits in der ersten Spielminute hatte Etoundi nach einem Missverständnis in der GC-Abwehr das 1:0 auf dem Fuss. Nachdem Bauer und Wüthrich den Ball vertändelten, reagierte Buff blitzschnell und passte das Leder zur Mitte, wo Davari vor die Füsse von Etoundi abprallen liess. Der FCZl’er jedoch spedierte den Ball aus nächster Nähe am Tor vorbei.

Vor allem zu Beginn führte der FCZ die feinere Klinge und versuchte, Dampf aufs gegnerische Tor zu generieren. Dies manifestierte sich in der Anzahl Corner. In den ersten zwölf Minuten verzeichnete der FCZ vier Eckbälle, nach 120 gespielten Minuten waren es deren dreizehn.

Nach dieser fulminanten Startphase flachte das Spiel für kurze Zeit ab, ehe Dabbur nach einem Konter in der 21. Minute alleine auf FCZ-Torhüter Da Costa losziehen konnte. Mit einem überragenden Reflex hielt der FCZ-Schlussmann sein Team jedoch gekonnt im Spiel. Sechs Zeigerumdrehungen später vergab der FCZ nach einem weiteren Corner abermals die Chance auf den Führungstreffer. Aus vier Metern war es Djimsiti, der den Ball anstatt ins Gehäuse an den Kopf von Davari köpfelte.

Kurz vor der Pause konnte der FCZ eine weitere Topchance verzeichnen. Chikhaoui liess all seine Klasse aufblitzen und dribbelte Gülen im Sechzehner schwindlig. Sein anschliessender Abschluss zischte aber am Kasten von Davari vorbei.

Auch nach dem Pausentee war der FC Zürich sofort wieder präsent, wobei er in der 55. Minute einen Hochkaräter hatte: Marco Schönbächler nagelte das Leder mit einem satten Volley-Schuss an den linken Aussenpfosten.

Nach 79 Spielminuten hatten die Grasshoppers ihrerseits eine nächste Gelegenheit, das Score zu eröffnen. Caio und Dabbur brachten es aber nicht fertig, die scharfe Hereingabe von Pavlovic zu verwerten. Nur eine Minute später scheiterte Buff nach Steilpass von Etoundi aus spitzem Winkel an Davari. Es war die letzte Chance in der 2. Halbzeit und so musste die Verlängerung den Cup-Fight entscheiden.

In letztere kamen abermals die FCZ’ler besser rein. Sodann war es Rodriguez, welcher die Torlosigkeit nach langen 96 Spielminuten beenden konnte. Nach einem Stellungsfehler von Gülen tankte sich Etoundi durch und legte quer auf den aufgerückten Youngster Rodriguez. Dieser hatte keine Mühe, seine Farben in Führung zu schiessen.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung besass GC die grosse Möglichkeit zum Ausgleich. Ravet passte von rechts auf Dabbur, letzterer brachte aber das Kunststück fertig und klärte den Ball, anstatt ihn im Tor unterzubringen. Es war dies die letzte Torszene.

Am Schluss retteten die FCZ’ler den 1:0-Vorsprung verdient über die Zeit und treffen nun im Halbfinale am 8. April zuhause auf den FC Sion.

FC Zürich - Grasshopper Club Zürich 1:0 n.V. (0:0, 0:0)

Letzigrund - 11 494 Zuschauer - SR Klossner

Tor: 95. Rodriguez 1:0

Zürich: Da Costa; Nef, Kecojevic, Djimsiti; Schneuwly, Kajevic; Rikan (72. Rodriguez), Buff (90. Gavranovic), Schönbächler; Chikhaoui, Etoundi (106. Philippe Koch)

Grasshopper Club: Davari; Bauer, Gülen, Wüthrich, Pavlovic; Ben Khalifa (46. Brown), Abrashi, Lang, Vadocz (99. Ravet); Caio (85. Anatole), Dabbur

Bemerkungen: Zürich ohne Cédric Brunner (gesperrt), Chiumiento, Raphael Koch, Kukeli, Oberlin, Yapi (alle verletzt / rekonvaleszent), Elvedi (krank), Alesevic, Kleiber, Malloth und Sarr (alle nicht im Aufgebot). GC ohne Dieng, Fedele, Garcia, Gjorgjev, Hossmann, Jahic, Merkel, Loosli und Tarashaj (alle nicht im Aufgebot). 56. Schuss von Schönbächler an den Aussenpfosten.

Verwarnungen: 38. Schneuwly (Foul), 62. Wüthrich (Foul), 102. Abrashi (Foul), 108. Lang (Foul)

 

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