Geschichte

Gegründet wurde der FC Zürich am 1. August 1896 von ehemaligen Mitgliedern der drei Lokalvereine FC Turicum, FC Excelsior und FC Viktoria.

In der Folge entwickelte sich der FC Zürich zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Vereine der Schweiz. Bis in die 30er-Jahre war der FC Zürich auch in anderen Sportarten wie Rudern, Boxen, Leichtathletik, Handball usw. tätig. Später konzentrierte sich dann die sportliche Aktivität ausschliesslich auf den Fussball, wo bisher auch die grössten Erfolge gefeiert werden konnten.

Den ersten grossen Titel eines Schweizer Fussballmeisters erkämpfte sich der FC Zürich in der Saison 1901/1902. Es folgten deren weitere acht zwischen 1924 und 1981, während zwischen 1966 und 2005 siebenmal der Schweizer Cup gewonnen wurde. Die letzte Meisterschaft feierten die Löwen im Jahr 2009. In überzeugender Manier marschierte das von Trainer Bernard Challandes betreute Team durch die Liga und wurde schon am vorletzten Spieltag durch einen 1:0-Auswärtssieg in Bellinzona zum 12. Mal Schweizer Meister.

Durch diese nationalen Erfolge wurde dem FC Zürich natürlich Gelegenheit geboten, sich auf internationaler Ebene zu bestätigen. Vor allem in den 60er- und 70er Jahren wurden in allen drei europäischen Clubwettbewerben beachtenswerte Erfolge erzielt. Ganz besonders hervorheben darf man an dieser Stelle das zweimalige Erreichen des Halbfinals im Europapokal der Landesmeister. Im Jahre 1964 wurde dem FC Zürich der Eintritt ins Endspiel erst durch die berühmte Mannschaft von Real Madrid verwehrt, während 1977 der englische Rekordmeister FC Liverpool Endstation war. Zuvor konnten namhafte Gegner wie die Glasgow Rangers und Dynamo Dresden geschlagen werden. Ausserdem stellte der FC Zürich während seiner ganzen Vereinsgeschichte auch immer wieder Spieler für die Nationalmannschaft und verschiedene Jugend-Auswahlteams.

Seit der Saison 2003/2004 konnten 31 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Kader der 1. Mannschaft abgegeben werden. Einige haben sich im Ausland etabliert: Almen Abdi (Watford), Blerim Dzemaili (SSC Napoli), Admir Mehmedi (SC Freiburg), Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg), Adrian Nikci (Hannover 96), Josip Drmic (Bayer Leverkusen); andere, noch jüngere Spieler sind auf dem Sprung: Martin Angha (Nürnberg) oder Cephas Malele (US Palermo). (Stand: Juni 2014)


Markante Daten aus der Vereinsgeschichte

Schweizer Meister:

1902, 1924, 1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976, 1981, 2006, 2007, 2009

Schweizer Cupsieger:

1966, 1970, 1972, 1973, 1976, 2000, 2005, 2014

Grösste internationale Erfolge:

Halbfinale im Europapokal der Landesmeister 1964 und 1977
Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League 2009/2010

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