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14 FCZ'lerinnen mit Nationalteams unterwegs
FCZ Frauen am Fifa Museum-Talk ANPFIFF

1:1 im Spitzenspiel

Warme Temperaturen, ein neues Stadion und etwa 400 Zuschauer bildeten einen lautstarken und würdigen Rahmen für das heutige Spitzenspiel der NLA.
Die Züri-Frauen starteten sehr druckvoll in diese Partie und übernahmen gleich das Spieldiktat. Die hoch stehende Defensive der Gastgeberinnen eröffnete den FCZ Frauen einige Räume, um ihren schnellen Angriffsfussball zu zeigen. In der vierten Minute setzte sich Barla Deplazes gegen zwei Gegenspielerinnen durch und legte auf Karin Bernet ab, die den Ball direkt mit einem scharf getretenen Querpass in den Strafraum brachte. Am zweiten Pfosten lief sich Selina Kuster frei und schoss diese Vorlage zur 1:0-Führung im langen hohen Eck ein. Die Defensive der Neunkirchnerinnen blieb danach ihrem Konzept treu und stand weiterhin sehr hoch. Dies nutzten die Züri-Frauen aus und powerten weiter aufs Tor der Gastgeberinnen. Nur drei Minuten später schob Fabienne Humm ein Zuspiel der seitlich durchgelaufenen Sanni Franssi zum vermeintlichen zweiten Treffer ein. Eine herrlich herausgespielte Aktion, welcher leider aufgrund einer Offsideposition die Anerkennung verwehrt blieb.
Die Zürcherinnen schüttelten sich kurz und machten weiter Druck aufs gegnerische Tor. In dieser Phase zeichnete sich vor allem Maria Korenciova aus. Sie hielt ihre Farben im Spiel und klärte bravourös gegen die alleine auf sie lostürmenden Zürcherinnen. Sanni Franssi und Fabienne Humm wirbelten die Hintermannschaft von Neunkirch ziemlich durcheinander und hatten alleine genügend Chance auf dem Fuss, um die Führung ausbauen zu können. Die guten Abschlussmöglichkeiten wurden durch schön gespielte Ballstafetten und clevere Einzelaktionen rausgespielt. Die Zürcherinnen hatten aber auch schwächere Phasen und liessen den Einheimischen zu viel Raum und traten nicht entschlossen genug auf. So kam es in Tornähe von Seraina Friedli durch Unordnung zu einige hektischen Szenen, welche die Einheimischen aber nicht nutzen konnten. Damit blieb es bei dieser eher zu knappen Führung zur Pause.

In der zweiten Halbzeit nahmen die Zürcherinnen das Tempo aus der Partie und zogen sich ein wenig zurück. So überliessen sie Neunkirch das Spielgeschehen. Diese drückten nun vermehrt nach vorne und starteten Angriff um Angriff. Vor allem über die beiden Aussenspielerinnen, Valentina Bergamaschi und Patrizia Hmirova, entwickelte sich Druck auf die Zürcher Defensive. Hmirova wurde zum Aktivposten im Spiel der Einheimischen und war nur schwer zu halten. In dieser Phase stellten sich die Züri-Frauen zu wenig clever an und konnten die Bälle nicht mehr wie gewohnt in den eigenen Reihen halten. Zu oft wurde der Ball lange nach vorne gespielt, von wo er meist postwendend wieder zurückkam. Dies brachte die Zürcher Defensive zusätzlich unter Druck. Neunkirch kam dem Ausgleichstreffer immer näher. Die wohl klarste Möglichkeit hatte Valentina Bergamaschi in der 82. Minute. Da setzte sie einen Flankenball aus vollem Lauf über das Tor.
Die Druckphase bot den Zürcherinnen aber auch Kontermöglichkeiten, welche aber nicht überzeugend genug zu Ende gespielt wurden und so lag der Ausgleich weiterhin in der Luft. Dieser fiel dann, unter grossem Jubel, in der 87. Minute. Nach einer Corner-Stafette - die Gastgeberinnen kamen zu drei Cornern hintereinander - schoss Lucia Harsanyova das Leder letztlich zum 1:1 ein.
Die Schlussphase gehörte dann wieder klar den Gästen aus Zürich. Sie drückten nun vehement auf den Siegtreffer. Trotz bester Chancen gelang dieser aber nicht mehr und so blieb es schlussendlich bei der Punkteteilung. Mit mehr Effizienz wäre heute sicherlich auch ein Vollerfolg möglich gewesen.

Durch das Remis ist in der Meisterschaft nach wie vor nichts entschieden, obwohl Neunkirch den Punktgewinn wie einen Sieg feierte. Die beiden Spitzenteams trennen nach wie vor lediglich zwei Punkte bei einer noch ausstehenden Direktbegegnung in der Finalrunde und insgesamt noch sieben Spielen in der Meisterschaft.

Nun steht eine erneute Nationalmannschaftspause an, bevor es am Ostermontag im Cup-Halbfinal gegen den FC Yverdon Féminin um den Einzug ins Cupfinale weitergeht.

FC Neunkirch - FC Zürich Frauen 1:1 (0:1)
Samstag, 1. April 2017, 14.00 Uhr
LIPO Park, Schaffhausen, 400 Zuschauer
SR: Sandra Strub

Tore: 4. Kuster (Bernet) 0:1, 87. Harsanyova 1:1

FC Zürich Frauen: Friedli, Lienhard, Gensetter, Stierli, Bernet (78. Fischer), Mauron, Moser, Kuster, Deplazes (72. Krisztin), Humm, Franssi (90+1. Willi)
Ohne Einsatz: Studer, Bühler, Hofmann

FC Neunkirch: Korenciova, Bunter (82. Bell), Harsanyova, Amaral, Zigic, Bergamaschi, Serrano, Maendly, Hmirova, Pietrangelo, Lagonia
Ohne Einsatz: Chladekova, Capelli, Leusch

Bemerkungen: FCZ Frauen ohne Mégroz (Verletzt), Ramseier (Gesperrt), Gut (U17 Nati), Cavicchia (U19 Nati); Neunkirch ohne Balog, Baumann, Chambers und Feckovà (Verletzt), Ondrusova (Aufbau)

Verwarnungen: 44. Zigic (Gelb), 76. Franssi (Gelb), 81. Kuster (Gelb)

Bild: Peter Ganser / FCZ Frauen Bild: Peter Ganser / FCZ Frauen
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FC Neunkirch
1:1 (0:1)
FC Zürich Frauen
Zigic (44.)
Harsanyova (87.)
Kuster (4.)
Franssi (76.)
Kuster (81.)
LIPO Park, Schaffhausen 400 Zuschauer
Schiedsrichter Sandra Strub

FC Neunkirch

1Korenciova
2Harsanyova
3Amaral
6Bunterbis 82.
7Bergamaschi
8Maendly
9Pietrangelo
11Hmirova
15Lagonia
17Serrano
19Zigic

Ersatz

38Chladekova (ET)
4Bellab 82.
20Leusch
21Capelli

FC Zürich Frauen

21Friedli
6Kuster
7Franssibis 91.
8Stierli
11Deplazesbis 72.
13Moser
15Bernetbis 78.
16Lienhard
19Mauron
20Humm
23Gensetter

Ersatz

31Studer (ET)
5Bühler
9Williab 91.
14Fischerab 78.
18Hofmann
22Krisztinab 72.

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