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Letztes girlskick-Camp im Jahr 2018
Die Spiele vom 3./4. November 2018

FCZ-Trainer Mario Fischer zu Besuch beim FC Kilchberg-Rüschlikon

Ein Bericht von Kurt Knöpfel, Trainer Ea-Junioren des FC Kilchberg-Rüschlikon

Es ist einer dieser tollen, sonnigen Herbstabende auf der Hochweid in Kilchberg. FCZ-Trainer Mario Fischer gibt den 14 Ea-Junioren des FCKR ein Demo-Training. Alle sind da und jonglieren, passen und schiessen schon voller Freude bevor es losgeht.

Zuerst: Jasskarten ziehen für die Mannschaftseinteilung und die Überzieher verteilen. Dann gehts es auf zwei Feldern zum Vier-gegen-Vier und Drei-gegen-Drei auf kleine Pop-up Tore. Die Konzentration ist gross, die Passgenauigkeit gut und wir halten uns an unsere Devise: "One touch, two touch, three touch, four touch is too much". Auch die Kombinationen und Abschlüsse lassen sich sehen - etwas, das wir regelmässig üben.

Aber war da nicht Marios Arm oben? Sprint zurück und absitzen in eine Reihe. Die Mannschaft, die zuerst dort sitzt, kriegt einen Punkt. Dann einen Kreis bilden und passen, zuerst mit einem Ball, dann mit zwei Bällen, dazu Positionswechsel. Konzentration ist gefragt, aber die Jungs machen das gut und sind voll dabei.

Zur Auflockerung gibt es ein Konzentrations- und Reaktionsspiel sitzend mit blauen und pinken Bechern. Zwei Kinder sitzen sich jeweils gegenüber, Mario gibt Kommandos. Wer hat die Hand zuerst auf dem richtigen Becher ?

Dann wieder zurück zum Fussball: Vierecke bilden, Diagonalpass, Längspass und wieder Diagonalpass. Links annehmen, rechts spielen und umgekehrt. Das können sie nun erst recht gut, da die Übung eine unserer Standards vor jedem Match ist.

Und dann wieder: Arm oben - zurück in die Reihe. Wer ist zuerst? Nochmals ein Vier-gegen-Vier und Drei-gegen-Drei auf kleine Tore, in 20 Sekunden müssen sich die Teams gefunden und aufgestellt haben. Nach zehn Minuten Spiel voller Eifer und Einsatz merken die Teams kaum, dass Marios Arm wieder oben ist.

Freies Spiel: Die Kinder wählen das ganze E-Juniorenfeld und zeigen in einem Sieben-gegen-Sieben, was sie drauf haben. Auch nach 70 Minuten ist die Intensität hoch, alle giftig, motiviert und hungrig. Es ist ein Spiel mit gelungenen Kombinationen, Zweikämpfen und Schüssen aufs Tor.

Zum Schluss gibt es ein anspruchsvolles brasilianisches Königsspiel im Kreis. "Eins" oder "Hand“ heisst Ball mit dem Fuss zurück, "Zwei" oder „Fuss“ heisst Ball mit der Hand fangen. Mario ist fair, aber Mario ist auch fies. Aufpassen, denn wen es erwischt , der fällt raus. Der König ist bestimmt. Eine zweite Runde, der König passt nicht auf und wird gestürzt. Ein neuer König ist bestimmt.

Ein cooles Training geht zu Ende und ich habe es genossen, als Trainer die Mannschaft aus der Vogelperspektive zu beobachten. Danke Mario!