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Kinderfussball: U8 bis U11

Das Kinderfussball-Projekt "LetziKids" des FC Zürich startete im Sommer 2003 und feierte im Sommer 2013 bereits sein 10-jähriges Bestehen. Bei Saisonbeginn zählt die Kinderfussballabteilung jeweils gegen 100 Kinder, gegen Ende der Saison wächst die Abteilung auf ca. 110 bis maximal 120 Kinder an. Für die Ausildung der Kinder stehen während der ganzen Saison rund 30 Kinderfussball-ExpertInnen im Einsatz.

Zu Beginn war LetziKids ein Projekt der beiden Vereine FC Zürich und FC Blue Stars, welche ihre Heimstätte im alten Letzigrund hatten. Bei Baubeginn der neuen Sport-Arena im Letzigrund im Winter 2004/05 und den damit verbundenen Auslagerungen der Basis-Vereine, musste diese Zusammenarbeit eingestellt werden. Seit Frühjahr 2005 nennen sich die LetziKids deshalb offiziell FC Zürich LetziKids.

In der Saison 2008/09 fusionierte der FC Zürich mit dem Frauen-Fussballclub FFC Zürich-Seebach. Wir sind stolz darauf, dass seither immer mehr talentierte Mädchen in die LetziKids-Trainingsgruppen integriert sind.

Leitmotiv: LACHEN – Lernen – Leisten

Fussball muss Freude bereiten: Entfache, was in dir lodert. Wir wollen Freude vermitteln und sehen uns durch ein Kinderlachen, auch während des Trainings, in unserer Arbeit bestätigt. Kinder wollen auch lernen und sich an Fortschritten erfreuen, die sie an Wettkämpfen im Trainings- und Spielalltag, erleben können. Durch geschickte Aufgabenstellungen lassen wir die Kinder leisten, denn Kinder wollen leisten und über die Leistungserbringung gefördert werden.
Unsere Ausbildung basiert auf der Überzeugung, dass Kinder „neugierige, kreative Allrounder“ sind. Entsprechend setzen wir uns „für eine ganzheitliche Entwicklung“ im Sinne der Vielseitigkeit und Polysportivität ein.

Technische Ausbildungsschwerpunkte

Die technische Ausbildung ist das A und O des Kinderfussballs. Alle Bewegungen müssen in einer Grobform vorhanden sein, damit sie in der Jugend perfektioniert werden können. Die Spieler müssen die Bewegungen nicht nur ausführen können, sondern auch ansatzweise beschreiben können. Visualisierung hilft beim Erwerben und Festigen von Bewegungen. Um nachhaltige Fortschritte zu erhalten, wird über mehrere Trainings im gleichen Themenbereich geübt.

Kognitiv-taktische Ausbildungsschwerpunkte

Im Kinderfussball von taktischer Ausbildung zu sprechen, erscheint vermessen. Wir sprechen nicht von Taktik, sondern von kognitiven Fähigkeiten und allgemeinem Spielverständnis. Wir fördern insbesondere die allgemeine Spielintelligenz. Auf dieser Altersstufe werden sehr wichtige Erlebnisse geschaffen, die später für die gezielte Taktikausbildung herangezogen werden können. Der Aufbau eines wertvollen Erfahrungsschatzes erfolgt ganzheitlich über viele Spiele mit Zusatzaufgaben. Wichtigste Spielform ist das 4:4 in vielen Varianten. Analytisch werden lediglich das offensive und in sehr bescheidenem Masse defensive 1:1 vermittelt, die Offensive ist wichtiger als die Defensive.

Mentale Ausbildungsschwerpunkte - Persönlichkeitsausbildung

Mentales Training ist nicht den Erwachsenen oder den Champions vorenthalten. „Früh übt sich, wer was werden will“, gilt auch bei der Erlangung psychischer Kompetenzen. Die intrinsische Motivation müssen wir voraussetzen. Unsere Hauptaufgabe ist es, die Voraussetzungen der Kinder in die richtigen Bahnen zu lenken. Schon früh muss es heissen: Wir möchten leisten und wir wollen besser werden. Obwohl die Resultate „nicht wichtig“ sind, dürfen wir keinesfalls den Anschein erwecken, dass verlieren auch gut ist. Verlieren ist immer ungenügend, gewinnen ist aber nicht immer gut. Nur Fortschritte erzielen bringt uns weiter. Auf die Dauer bringen die erzielten Fortschritte auch Erfolge. Um eine Winnermentalität zu fördern, müssen wir aufzeigen, dass ein verlorenes wie ein gewonnenes Spiel ein Anreiz für nachfolgende Fortschritte sein muss.

Athletische Ausbildungsschwerpunkte

Kein Konditionstraining im Kinderfussball? Doch, sehr wohl. Die Schnelligkeit wird über Fangen, Stafetten und dergleichen gefördert. Einfachste Stabilisierungsübungen bauen einen kräftigen Körper auf und das freudvolle Spielen lässt die Kinder ausdauermässig kaum ermüden. Ergänzendes Training ist nicht sinnvoll. Zusätzlich bildet das Vielseitigkeitskonzept die Basis der athletischen Ausbildung.

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