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«Werde alles in meine Rückkehr investieren»
Humpelnd in den Endspurt

Blutsbrüder auf der Ersatzbank

Fast wie ein Druckfehler sah es aus. Wie ein versehentlicher Buchstabenverdreher. Auf dem Matchblatt des Spiels FCZ - Wil waren, wie üblich, unterhalb der Startformation die Ersatzspieler aufgeführt. Zuerst die Torhüter, und auf der linken Seite, in der FCZ-Spalte, stand geschrieben: Novem Baumann. Auf der rechten: Noam Baumann.

Da war aber niemandem ein Lapsus unterlaufen, nein: Die beiden Ersatzgoalies heissen tatsächlich so ähnlich und sogar gleich. Und sind auch fast gleich alt, 21 und 20. Und da sie sich äusserlich auch noch ähneln und beide Wurzeln in einem weit entfernten Land haben, drängt sich die Frage ganz einfach auf: Seid ihr eigentlich Brüder? «Sind wir nicht», sagt Novem, der Ältere, lachend, «aber wir sind Blutsbrüder». Novem ist beim FCZ gross geworden, Sohn einer Philippinerin mit spanischem Einschlag, sein Vater ist Schweizer. Noam stammt aus Zug und hat neben dem schweizerischen wegen der Mutter auch den dominikanischen Pass - als Junior spielte er beim FC Luzern. Kennen und schätzen gelernt haben sich die beiden im U-20-Nationalteam, wo Novem die Nummer 1 war und Noam der Ersatz. Dass sie jetzt auch in der Challenge League fast wie Zwillinge daherkommen, nennt Noam, der Jüngere (und viel Grössere) einen «witzigen Zufall».

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