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Der Bonus in Larnaka und die Gedanken an GC
180-Grad-Wandel des FCZ: Die Zürcher beweisen, dass eine alte Fussballweisheit ihre Daseins-Berechtigung hat!

Der FC Zürich erhält einen richtigen Campus

Der FCZ verabschiedet sich von der Allmend Brunau in Zürich-Wiedikon. Das Management, die Fussballprofis, das Frauenteam und die FCZ-Academy werden ihre gemeinsame Heimat an der Stadtgrenze zu Dübendorf haben. Die Stadt Zürich beabsichtigt, dem FCZ ein Areal auf der Sportanlage Heerenschürli im Baurecht abzugeben, haben Stadt und Verein gestern gemeinsam mitgeteilt.

Der FC Zürich plant dort einen Neubau mit Trainingsinfrastruktur für die ersten Mannschaften sowie ein Leistungszentrum für die Teams von U15 bis U21. Auch soll die FCZ-Geschäftsstelle integriert werden. Das Museum und der Fanshop werden hingegen am heutigen Standort im Tamedia-Gebäude an der Werdstrasse bleiben.

Die FCZ-Frauen sind heute schon auf dem Heerenschürli, aber die Bedingungen sind nicht ideal. Die Stadt will daher einen Teil des ungenutzten Sandplatzes auf der Sportanlage zur Verfügung stellen. Die entsprechende Weisung geht im Frühling an den Gemeinderat, der über das Baurechtsgeschäft entscheidet. Die Höhe des Baurechtszinses ist noch unklar, aber die Verhandlungen zwischen der Stadt und dem FCZ seien auf gutem Weg, heisst es beim Sportamt.

Zweistöckiges Gebäude

Den Architekturwettbewerb gewonnen hat der Vorschlag «Cabane» von Architekt Rolf Mühlethaler aus Bern. Er hat vier Zürcher Konkurrenten ausgestochen. Das Siegerprojekt überzeugte das Preisgericht mit seinem zweigeschossigen Neubau in Holzrahmenbauweise sowohl ökonomisch wie ökologisch, heisst es in der Mitteilung. Die Trennung von Trainingsbetrieb und medizinischem Zentrum für Physiotherapie und Rehabilitation sowie die Räume für die Geschäftsstelle biete eine bessere Organisation für den Verein.

FCZ-Präsident Ancillo Canepa war Mitglied des Preisgerichts: «Wir beschäftigen uns schon seit einigen Jahren mit diesem Projekt. Dass wir jetzt einen bedeutenden Realisierungsschritt vornehmen konnten, freut mich sehr.» Tatsächlich war schon vor acht Jahren von einem Umzug nach Schwamendingen die Rede.

Der ZSC verzichtete

Die Sportanlage Heerenschürli ist mit einer Fläche von über 15 Hektaren eine der drei grössten Rasensportanlagen der Stadt. Die Anlage aus dem Jahr 1974 wurde zwischen 2008 und 2010 gesamterneuert. Mit dem Bau des FCZ-Campus werden Garderobenkapazitäten frei, die an Teams anderer Clubs vergeben werden können.

Das Heerenschürli war in den Nullerjahren ein grosses Thema bei den ZSC Lions, deren zahlreiche Mannschaften die Trainings im halben Kanton absolvieren. Doch die Pläne für eine Trainingshalle wurden trotz vorhandener Bewilligung fallen gelassen. Heute baut der ZSC zwei Hallen in Altstetten.

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