Magnin - einsilbig und doch zuversichtlich
Der FCZ-Trainer Ludovic Magnin ist der Wutbürger des Schweizer Fussballs

«Ich werde immer schöner und besser»

Welches Gericht kochen Sie am besten?

Vielleicht nicht am besten, aber am liebsten koche ich Zander- knusperli mit Fischen, die ich selber gefangen habe.

Was ist für Sie Glück?

Zeit mit meiner Familie zu verbringen und gesund zu bleiben.

Was haben Sie zuletzt gegoogelt?

Den Begriff in einem Kreuzwort rätsel.

Welches Poster hatten Sie als Kind an der Wand?

Eines des italienischen Fussballers Roberto Baggio.

Ihr liebstes Kleidungsstück?

Bunte Socken.

Haben Sie einen Tick?

Ich ziehe immer zuerst den rechten Schienbeinschoner an.

Ohne welche Apps können Sie nicht leben?

Ich brauche keine Apps. Ich komme auch mit einem Nokia 6210 zurecht.

Welche TV-Serie können Sie nicht ausschalten?

«King of Queens».

An wessen Konzert waren Sie zuletzt?

Dem der Red Hot Chili Peppers, 2012 im Stade de Suisse.

Was mögen Sie an sich selbst?

Meinen Humor. Und die Art und Weise, offen auf Menschen zuzugehen.

Wer ist Ihr Held der Wirklichkeit?

Der leider inzwischen verstorbene Kinderarzt Beat Richner. Seinen Aufbau von Kinderspitälern in Kambodscha bewundere ich.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Gutes Essen.

Wie relaxen Sie?

Beim Fischen auf dem Zürichsee und dem Sihlsee.

Haben Sie Angst vor dem Älterwerden?

Nein. Ich bin wie ein guter Wein. Ich werde immer schöner und besser (lacht).

Was fehlt Ihnen aus der Schweiz, wenn Sie im Ausland sind?

Die Sauberkeit. Wenn hier in Zürich die Street Parade stattfindet und Hunderttausende Menschen ihren Müll hinterlassen - am nächsten Tag ist alles wieder blitzeblank. In anderen Ländern läge der Abfall noch zehn Jahre auf der Strasse.

Welche Frage können Sie nicht mehr hören?

«Bist du eigentlich nicht zu alt, um weiter Fussball zu spielen?» Für mich gibt es nicht alt oder jung. Sondern nur gut oder schlecht.

Interview: Erik Hasselberg

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