Wie löchriger Edamer
«Ich werde immer schöner und besser»

Magnin - einsilbig und doch zuversichtlich

Der Eintrag von Jacqueline Fehr auf Facebook war deutlich. Die SP-Regierungsrätin gebärdete sich wie ein Fan und bezeichnete Ludovic Magnin nach dem Cupspiel des FCZ gegen Basel als «verwöhnten Goof», der sich am Spielfeldrand lächerlich inszeniere. Magnin reagiert darauf mit ein paar Tagen Distanz ein silbiger als auf Entscheide von Schiedsrichter Klossner gegen Basel, die ihm nicht passten. Das interessiere ihn nicht, sagt er, er nehme sich nicht das Recht heraus, Politiker zu kritisieren.

Heute Samstag sitzt Magnin seine zweite Sperre ab nach seiner Kritik an Klossner (er beharrt übrigens darauf, nichts Ehrenrühriges gesagt zu haben). Gegner ist erneut der FCB, diesmal auswärts, und Assistent René van Eck wird seinen Chef vertreten wie schon zweimal in diesem Frühjahr. Das braucht für den punktebedürftigen FCZ kein Nachteil zu sein. Mit Van Eck gab es zwei Siege, im Derby gegen GC (3:1) und letzten Sonntag im Nervenspiel gegen Sion (1:0).

Für Magnin ist die Lage in der Tabelle unverändert bedrohlich. Und das mit gutem Grund: Die Reserve auf den Barrageplatz beträgt nur vier Punkte. Das ist die Folge einer resultat- und oft auch leistungsmässig miserablen Rückrunde mit lediglich 3 Siegen und 12 Punkten in 13 Spielen. Nur GC hat eine schlechtere Ausbeute. Magnin ist trotzdem zuversichtlich vor dem Gang in den St.-Jakob-Park. Im Cup-Halbfinal will er keine grossen Unterschiede gesehen haben.

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