Weg von den Teddybären
Beruhigungsmittel für den FC Zürich – 2:1-Sieg gegen St. Gallen

Wieder Black Stars - und Erinnerungen an 1986

Das Spielchen von Peter Faé hat sich gelohnt. Der Sportchef der Basler Black Stars hatte mit der Absage des Cupspiels gegen den FCZ gedroht, falls seinem Club die Kosten für die Sicherheit nicht erlassen würden. Die Basler Regierung kommt nun dafür auf. Der Zürcher Anhang kann heute Nachmittag auf der Schützenmatte beweisen, dass er sich als Gast zu benehmen weiss.

Zum dritten Mal trifft der FCZ im Cup auf die Basler, die als Aufsteiger mit sieben Punkten aus drei Spielen in die Promotion League gestartet sind. 2012 gewinnt er im St.-Jakob-Park glanzlos 3:1, Josip Drmic zählt zu den Torschützen. Zwei Jahre später, erneut im Sechzehntelfinal, braucht es ein Tor von Amine Chermiti zum 2:1 in der Verlängerung, damit sich der FCZ als Titelverteidiger irgendwie durchsetzen kann.

Dem FCZ ist es auch schon ganz anders ergangen, 1986 zum Beispiel in Mendrisio. Sven Hotz ist Präsident, der Österreicher Hermann Stessl der Trainer und Wynton Rufer der bunte Hund im Team. Der FCZ führt schnell 2:0 und verliert trotzdem 3:5. Stessl reagiert danach und ersetzt Patrick Tornare im Goal. Karl Grob gibt sein Comeback, er ist bereits 40.

Auch solche Geschichten dienen Ludovic Magnin heute als Warnung. Der Trainer des FCZ sagt: «Das Spiel gegen die Black Stars ist ganz gefährlich.»

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