Heute: Autogrammstunde mit Raphael Koch und Ricardo Rodriguez
Cup-Vorschau: YB - FCZ

FCZ gewinnt Cup-Krimi gegen YB mit 4:3 und steht im Halbfinale!

Es war kein Spiel für schwache Nerven, welches YB und der FC Zürich im heutigen Cup-Viertelfinal den 12 195 Zuschauern im Stade de Suisse Wankdorf boten.

Der Start gelang dem FC Zürich optimal: Bereits nach fünf Minuten erwischte Marco Schönbächler YB-Keeper Marco Wölfli mit einem Distanzschuss zum 1:0 für den FCZ. Nach einem verhaltenen Beginn kamen dann auch die Berner besser ins Spiel und durch Degen (11.) und Dudar (19.) zu zwei guten Torchancen. Eine noch bessere Möglichkeit vergab Chermiti auf der Gegenseite alleine vor Wölfli (20.). Die Zuschauer sahen ein attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten – und einem cleveren und effizienten FCZ: In der 42. Minute brachte Margairaz einen Freistoss von Magnin zum 2:0 für den FCZ im Berner Tor unter.

Auch nach dem Seitenwechsel legte der FCZ einen Blitzstart hin – Chermiti erhöhte per Kopf auf 3:0 (49.). Das war aber noch nicht die Entscheidung, denn in der 54. (Farnerud) und 56. Minute (Bienvenu) stellten die Berner den Anschluss wieder her. Es war wirklich ein packender Cup-Fight. YB suchte den Ausgleich, der FCZ wollte die Führung ausbauen. Die beste Möglichkeit hierzu vergab der eingewechselte Mehmedi in der 76. Minute. Und so folgte das Ungemach in der 82. Minute: YB-Joker Mayuka traf zum 3:3 und der vermeintlich komfortable FCZ-Vorsprung war wieder zu Nichte. Nach 86 Minuten traf Mathieu Beda ins YB-Tor, die Freude währte jedoch nur kurz, denn der Treffer wurde wegen Offside annuliert. Und in der Nachspielzeit musste YB-Goalie zweimal in extremis klären. Es kam zur Verlängerung.

In der zusätzlichen Spielzeit waren die grossen Torchancen Mangelware. Die Partie zehrte an den Kräften der Spieler und das FCZ-Wechselkontingent war bereits ausgeschöpft, als Ludovic Magnin sichtlich angeschlagen auf die Zähne beissen musste. Als die ersten Matchbesucher bereits erste Gedanken an ein Elfmeterschiessen aufkommen liessen, trat Xavier Margairaz in Erscheinung. Der Romand traf zum 3:4 in der 116. Minute, Mehmedi und zuvor Alphonse hatten die Vorarbeit geleistet. Dabei blieb es auch nach 120 Minuten und der FCZ entschied diese verrückte Partie für sich. Was für ein Spiel!!!


BSC Young Boys - FC Zürich 3:4 n.V. (3:3, 0:2)

Stade de Suisse Wankdorf - 12 195 Zuschauer - SR Busacca

Tore: 5. Schönbächler 0:1, 42. Margairaz 0:2, 49. Chermiti 0:3, 54. Farnerud 1:3, 56. Bienvenu 2:3, 82. Mayuka 3:3, 116. Margairaz 3:4

Young Boys: Wölfli; Nef, Dudar, Affolter; Sutter (75. Costanzo), Thierry Doubai, Farnerud, Spycher (56. Raimondi); Lulic (65. Mayuka), Bienvenu, Degen.

Zürich: Leoni; Philippe Koch, Beda, Teixeira, Magnin; Schönbächler, Aegerter, Margairaz, Djuric (91. Kukuruzovic); Chermiti (75. Alphonse), Hassli (59. Mehmedi).

Bemerkungen: Young Boys ohne Dussin (verletzt), Jemal (familiäre Gründe), De Pierro, Pascal Doubai und Tosetti (alle nicht im Aufgebot). Zürich ohne Chikhaoui (rekonvaleszent), Borkovic, Nikci, Stahel, Buff, Nakfha und Barmettler (alle nicht im Aufgebot).86. Tor von Beda wegen Offside annuliert.

Verwarnungen: 13. Margairaz (Foul), 24. Bienvenu (Foul), 44. Lulic (Foul), 90.+2. Schönbächler (Unsportlichkeit), 117. Alphonse (Foul)

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