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Vorschau FC St. Gallen - FC Zürich

Cup-Out nach 2:4-Niederlage in St.Gallen

Mit dem Challenge-League-Tabellenführer St.Gallen bekam der FC Zürich in den Schweizer-Cup-Achtelfinals einen schwierigen Gegner zugelost. Die Ostschweizer behielten heute das bessere Ende für sich.

Das erste Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor tauchten die Zürcher auf. St.Gallens Torhüter Vailati war jedoch vor Margairaz am Ball (4.). Danach erspielte sich das Heimteam mehrere gute Torchancen: Zuerst musste Teixeira entscheidend bei einer Regazzoni-Flanke eingreifen (5.), dann tauchte Etoundi gefährlich vor Guatelli auf (7.). Auch in der Folge bekundeten die Gäste Mühe mit den agilen St.Galler Offensivkräften. In der 18. Minute schlug Pa Modou eine Flanke von der rechten Angriffsseite in die Mitte, dort stand Etoundi, welcher die Espen mit 1:0 in Führung schoss. Mit Fortdauer der 1. Halbzeit kamen die Zürcher etwas besser ins Spiel. In der 42. Minute ergab sich die grosse Chance zum Ausgleich, doch Mathieu Beda sah seinen Schuss von Vailati abgewehrt. Eine Minute später drohte dem FCZ weiteres Ungemach: Yassine Chikhaoui wurde mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen. Jedoch hatte Schiedsrichter Studer zu wenig genau hingeschaut, denn die Intervention des Tunesiers im Zweikampf mit Etoundi war korrekt, auch wenn sich der Torschütze in dieser Szene verletzte und nicht mehr zur zweiten Halbzeit erscheinen konnte. Auf keine Fehlbeurteilung zurückzuführen war jedoch das Pausenresultat von 1:0 zu Gunsten der Gastgeber, dieses Resultat entsprach dem Spielgeschehen in den ersten 45 Minuten.

Die FCZ-Antwort auf den Rückstand folgte in der 59. Minute. Xavier Margairaz traf mit einem schönen Drehschuss aus rund 20 Metern zum Ausgleich. Kurz darauf sah sich der FC Zürich wieder mit Abwehrarbeit konfrontiert. In der 61. Minute wehrte Guatelli einen Kopfball von Valente mit einer tollen Parade ab, zwei Minuten später war der Italiener wieder gefragt. Der Unparteiische entschied auf Strafstoss, als Scarione nach einem Laufduell mit Chermiti zu Boden ging. Der Argentinier lief selber an und traf zum 2:1. Dabei wählte er dieselbe Variante der Ausführung, wie es Xavier Margairaz im 1. Meisterschaftsspiel dieser Saison in Sion tat - Scarione war jedoch mehr Erfolg vergönnt. Der FC Zürich versuchte nun, auf den neuerlichen Rückstand zu reagieren, fand jedoch nicht das richtige Mittel, um das Tor der St.Galler mit der nötigen Gefahr zu bedrängen. In der 81. Minute fiel die Vorentscheidung: Philipp Muntwiler traf zum 3:1. Und als Daniel Imhof den Ball in der 90. Minute zum vierten Mal für die Espen über die Linie drückte, war der Spielausgang definitiv klar. Das Tor des eingewechselten Josip Drmic in der Nachspielzeit zum 4:2 konnte am verdienten St.Galler Sieg vor 13 548 begeisterten Zuschauern, sofern sie dem Heimteam die Daumen drückten, auch nichts mehr ändern. Das Cup-Abenteuer ist für den FCZ in dieser Saison somit vorbei, während St.Gallen in der nächsten Runde auswärts auf den FC Winterthur trifft.

Für die Zürcher stehen nun zwei weitere Auswärtsspiele auf dem Programm: Am Donnerstag wird in der UEFA Europa League bei Sporting Lissabon gespielt, ehe es am Sonntag in der Meisterschaft nach Genf zu Servette geht.

FC St.Gallen - FC Zürich 4:2 (1:0)

AFG Arena - 13 548 Zuschauer - SR Studer

Tore: 18. Etoundi 1:0, 59. Margairaz 1:1, 64. Scarione (Foulpenalty) 2:1, 81. Muntwiler 3:1, 90. Imhof 4:1, 93. Drmic 4:2

St.Gallen: Vailati; Pa Modou, Montandon, Stocklasa, Hämmerli; Martic (92. Ivic), Muntwiler, Scarione, Imhof, Regazzoni (88. Sutter); Etoundi (46. Valente)

Zürich: Guatelli; Philippe Koch, Beda (82. Buff), Teixeira, Rodriguez; Chikhaoui, Aegerter, Margairaz, Djuric (69. Zouaghi); Chermiti, Mehmedi (82. Drmic)

Bemerkungen: St.Gallen ohne Nushi (gesperrt), Abegglen und Roduner (verletzt). Zürich ohne Alphonse, Gajic, Magnin, Nikci und Kukuruzovic (alle verletzt).

Verwarnungen: 39. Chikhaoui (Foul), 62. Margairaz (Foul), 63. Chermiti (Foul), 68. Stocklasa (Foul), 79. Beda (Foul)

Platzverweis: 43. Chikhaoui (2. gelbe Karte nach Foul)

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