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Vorschau FC Stade Lausanne Ouchy - FC Zürich

Der FCZ gewinnt gegen FC Stade Lausanne Ouchy 3:2

Als klarer Favorit stiegen die Zürcher in die Partie gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy, dessen Ligaalltag die 2. Liga Interregional darstellt. 1200 Zuschauer fanden sich an diesem Nachmittag im Centre sportif de Vidy, J.A. Samaranch ein und erlebten eine Partie, die um ein Vielfaches spannender war, als sich die Gäste dies erhofft hatten.

Denn der FC Zürich startete harzig in die Partie. Die ersten Halbchancen hatten denn auch die unterklassigen Gastgeber. Zwar verfehlten deren Abschlussversuche in der Anfangsphase jeweils das Gehäuse von Da Costa, doch mit diesen Aktionen vermochte der FC Stade Lausanne Ouchy die Gäste genügend zu verunsichern, so dass anfänglich kein Klassenunterschied zu erkennen war.

Und so dauerte es gut zwanzig Minuten, bis der FCZ die erste nennenswerte Offensivaktion verzeichnen konnte. Chiumiento fand mit Chermiti einen Abnehmer in aussichtsreicher Position, doch der Abschluss des Tunesiers konnte von Gastejon glänzend pariert werden. In der 27. Minute vollendete der FCZ schliesslich seinen Fehlstart, als Kaissi einen Freistoss mittels Kopfball im Kasten von Da Costa versenken konnte.

Die Bemühungen der Gäste führten in der Folge aber lediglich zu einer regeltechnischen Rarität, nämlich einem indirekten Freistoss aufgrund eines Rückpasses. Diesem wurde von Torhüter Gastejon jedoch der Erfolg mittels sehenswerter Parade verwehrt. Noch einmal hatten die Zürcher die Möglichkeit, das Spiel vor der Pause zu egalisieren, doch auf Zuspiel Chermitis verfehlte Gavranovic das Tor aus gut zehn Metern.

Nur eine Minute nach dem Seitenwechsel konnte sich Pedro Henrique das Leder an der Strafraumgrenze setzen und mittels Freistoss das gegnerische Gehäuse unter Beschuss nehmen. Seinem Versuch fehlte jedoch die nötige Präzision, so dass der Ball das gegnerische Tor deutlich verfehlte.

Der Ausgleich folgte jedoch nur zwei Zeigerumdrehungen später. Brunner bewies viel Übersicht, als er den Ball von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr spielte und mit Gavranovic den gesuchten Vollstrecker fand.

Nach 54 Minuten war der FCZ der Führung dann sehr nahe. Eine sehenswerte Kombination am gegnerischen Strafraum führte dazu, dass Brunner auf Chikhaoui auflegte. Zwar war der gegnerische Torhüter in dieser Situation bereits geschlagen, doch der Winkel war für den Tunesier derart spitz geworden, dass der begnadete Techniker am Aussenpfosten scheiterte.

Die Gastgeber vermochten ihrerseits weiterhin mit schnell vorgetragenen Angriffen gezielte Nadelstiche zu setzten. So auch in der 55. Minute als ein Stellungsfehler von Brunner Ngindu in beste Abschlussposition brachte. Eine Glanztat von Da Costa vermochte den erneuten Rückstand zu verhindern.

Doch insgesamt war der FC Zürich nun spielbestimmend, und dies widerspiegelte sich auch in der Kadenz der Torchancen. Die nächste Möglichkeit verzeichneten die Gäste praktisch im Gegenzug, als Gavranovic das Leder aus gut 20 Metern lediglich ans Lattenkreuz donnerte.

Wieder nur eine Minute später gingen die Waadtländer erneut in Führung. Nach einem schnörkellos vorgetragenen Angriff, der mit einem Absatztrick in die Spitze seinen ästhetischen Höhepunkt fand, schob Ngindu alleinstehend vor Da Costa zum 2:1 ein.

Es dauerte eine Viertelstunde, bis der FC Zürich die Partie erneut ausgleichen konnte. Pedro Henrique nahm schliesslich Fahrt auf und legte im Strafraum auf den eingewechselten Schönbächler quer, und dieser liess dem Schlussmann des Gegners keine Abwehrmöglichkeit.

Und die Gäste vermochten den Schwung des Ausgleichs in die Schlussviertelstunde hinein zu nehmen. Chermitis Steilpass fand in der Spitze den Kameruner Etoundi. Dieser vermochte zwar Torhüter Gastejon aussteigen zu lassen, doch wie zuvor bereits Chikhaoui scheiterte auch er am zu spitz gewordenen Winkel, respektive am Aluminium.

Die Zürcher Schlussoffensive erhielt nach 76 Minuten Unterstützung in Form eines Platzverweises gegen den Lausanner Danner, dessen Arbeitstag durch die zweite Verwarnung vorzeitig beendet wurde. Bereits mit dem anschliessenden Freistoss wäre der FCZ beinahe in Führung gegangen. Doch der Kopfball von Etoundi schrammte haarscharf am Pfosten vorbei.

Fünf Minuten vor Schluss war es dann aber doch noch Etoundi, der die Zürcher auf die Siegesstrasse brachte, als er nach Vorarbeit Chermitis den Ball aus kürzester Distanz über die Torlinie drückte. In der Nachspielzeit hätte Etoundi das Resultat gar noch ausbauen können, doch völlig freistehend gelang es ihm nicht, Pedro Henriques Zuspiel zu verwerten.

Dennoch gingen die Gäste nach verpatzter erster Halbzeit als Sieger vom Platz und stehen damit in den Achtelfinals des Würth Schweizer Cups. Auf wen der FC Zürich treffen wird, wird die Auslosung am Montag um 11.30 Uhr ergeben.


FC Stade Lausanne Ouchy - FC Zürich 2:3 (1:0)

Centre sportif de Vidy, J.A. Samaranch - 1200 Zuschauer - SR Bieri

Tore: 28. Kaissi 1:0, 49. Gavranovic 1:1, 58. Ngindu 2:1, 74. Schönbächler 2:2, 85. Etoundi 2:3

Lausanne Ouchy: Gastejon; Danner, Kaissi, Geiser, Karac; Tebib (82. Gehri), Fungilo, Soos (71. Ammari), Ngindu; Ruchat (54. Demiri); Rushenguziminega

Zürich: Da Costa; Brunner, Nef, Raphael Koch, Glarner; Chikhaoui (65. Schönbächler), Kukuruzovic, Chiumiento, Pedro Henrique; Chermiti, Gavranovic (65. Etoundi)

Bemerkungen: Zürich ohne Benito, Philippe Koch, Kukeli, Rikan (alle verletzt/rekonvaleszent), Teixeira (krank), Di Gregorio und Brecher (beide U21). 54. Chikhaoui trifft den Aussenpfosten. 56. Schuss von Gavranovic ans Lattenkreuz. 75. Pfostenschuss Etoundi.

Verwarnungen: 38. Danner (Foul), 49. Tebib (Reklamieren), 73. Glarner (Foul), 91. Geiser (Foul)

Gelb-Rote Karte: 76. Danner (2. gelbe Karte nach Foul)

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