Viertelfinale Schweizer Cup: FCZ auswärts gegen den FC St.Gallen
Vorschau FC Baden - FC Zürich

FCZ gewinnt in Baden mit 4:1

Auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis, welches das Team zurück in die Spur bringen sollte, ist der FC Zürich am Samstagnachmittag in Baden zum Cup-Achtelfinale angetreten.

Der FCZ übernahm sofort das Spieldiktat und setzte sich in der Hälfte der Aargauer fest. Allfällige Hoffnungen des Unterklassigen auf eine Viertelfinal-Qualifikation sollten sofort im Keim erstickt werden. Doch als der FC Baden sich nach 7 Minuten etwas Luft verschaffen konnte und zu einem Freistoss in der Zürcher Platzhälfte kam, vermochte Goran Antic den Flankenball von Luca Ladner zum 1:0 für die Gastgeber zu verwerten.

Diesen Schock verarbeiteten die Zürcher jedoch schnell und knüpften nach Wiederanpfiff da an, wo sie vor dem Gegentreffer aufgehört hatten. Den Aargauern gelang es aber, mit konzentrierter Defensivleistung gefährliche Aktionen der Gäste weitgehend vom eigenen Kasten entfernt zu halten.

Nach 25 Minuten konnte der FC Zürich dennoch ausgleichen. Gavranovic erzwang am gegnerischen Strafraum den Ballverlust seines Gegenspielers. Der heranstürmende Schönbächler vermochte das Leder zu übernehmen und behielt alleine vor Torhüter Pribanovic die Nerven, als er den Ball zum Ausgleich ins Netz schob. Für Schönbächler war dies bereits der fünfte Treffer im laufenden Wettbewerb.

Auch in der Folge war der FC Zürich die spielbestimmende Mannschaft und verzeichnete deutlich mehr Spielanteile als das Heimteam. Obwohl insbesondere Schönbächler auf dem rechten Flügel für Schwung sorgen konnte und die Hintermannschaft des FC Baden zu fordern wusste, blieben Torchancen Mangelware, so dass es bis zur Pause beim 1:1 blieb.

Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff bot sich dem FCZ die Gelegenheit, in Führung zu gehen. Ein langer Ball von Chiumiento wurde von Rikan zu Gavranovic verlängert, der seinen Abschluss wie auch den darauf folgenden Nachschuss aber von Pribanovic pariert sah.

Der FCZ gab weiterhin den Ton an und liess den Ball gut zirkulieren. In der 57. Minute führte dies schliesslich zum gewünschten Erfolg. Philippe Koch flankte den Ball zur Mitte und fand mit Kajevic einen freistehenden Abnehmer. Der Montenegriner hatte zentral vor dem Tor keine Mühe, den Ball in die Maschen zu befördern.

Dieser zweite Treffer schien eine befreiende Wirkung auf die Mannschaft auszuüben. Denn nur gerade drei Minuten später konnte der FCZ auf 1:3 erhöhen. Gavranovic verwertete eine Vorlage Glarners mit dem Kopf und führte sein Team damit definitiv auf die Siegesstrasse.

Da der FC Zürich auch in der Folge das Spielgeschehen im Griff hatte, deutete vieles auf einen ungefährdeten Sieg der Gäste hin. Doch nach 80 Minuten kam der FC Baden beinahe in die Partie zurück. Nur Zentimeter fehlten als der vergessen gegangene Antic aus 16 Metern abzog. Der Anschlusstreffer aus heiterem Himmel hätte den Zürchern durchaus noch eine unbequeme Schlussphase bescheren können.

Beinahe hätte der FC Zürich aber im Gegenzug auf 1:4 erhöhen können. Etoundi enteilte in der 90. Minute der Aargauer Defensive und setzte alleine vor Pribanovic zu einem Heber an. Dem Kameruner gelang es aber nicht, den Ball über den Torwart zu chippen.

In der Nachspielzeit bewerkstelligte schliesslich Rikan das Schlussresultat von 1:4 vom Elfmeterpunkt aus. Zuvor war Pedro Henrique auf der linken Seite durchgebrochen und konnte von Pribanovic nur noch regelwidrig gestoppt werden. Für den bemitleidenswerten Badener Torhüter war dies bereits der dritte schmerzhafte Zusammenstoss mit einem Mit- oder Gegenspieler innert weniger Minuten. Als der Unparteiische wenige Augenblicke später die Partie beendete, schritt Pribanovic denn auch entsprechend gezeichnet vom Platz.

Strahlende Gesichter sah man indessen auf Seiten des FC Zürich. Die Mannschaft hat sich vom frühen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen lassen und sich ungefährdet für das Viertelfinale qualifiziert, welches am Mittwoch, 4. Dezember, stattfinden wird. Das nächste Spiel bestreitet der FCZ am Sonntag, 24. November, um 13.45 Uhr, wenn das Team von Urs Meier im Letzigrund den FC Sion empfängt.


FC Baden - FC Zürich 1:4 (1:1)

Esp - 4800 Zuschauer - SR Pache

Tore: 6. Antic 1:0, 26. Schönbächler 1:1, 57. Kajevic 1:2, 61. Gavranovic 1:3, 93. Rikan (Foulelfmeter) 1:4

Baden: Pribanovic; Peralta, Skopljak, Thaler, Stump; Toni (65. Tosic), Rapisarda; Dzelili (73. Herger), Ladner, Keranovic (84. Geissmann); Antic

Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Nef, Raphael Koch, Glarner; Buff; Schönbächler (81. Etoundi), Rikan, Chiumiento, Kajevic (68. Pedro Henrique); Gavranovic (68. Chermiti)

Bemerkungen: Zürich ohne Benito, Brecher, Kukeli, Teixeira (alle verletzt/rekonvaleszent), Brunner, Chikhaoui und Di Gregorio (alle nicht im Aufgebot).

Verwarnungen: 25. Schönbächler (Unsportlichkeit), 45. Philippe Koch (Foul), 78. Buff (Foul), 80. Chiumiento (Foul), 92. Pribanovic (Foul)

Bild: freshfocus/FCZ Bild: freshfocus/FCZ
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