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Vorschau FC Zürich - VfL Borussia Mönchengladbach

Der FCZ und Mönchengladbach trennen sich 1:1

Der FC Zürich und Borussia Mönchengladbach trennen sich im Letzigrund mit 1:1. Etoundis Führung aus der 23. Minute hatte nur wenige Minuten Bestand, ehe Nordtveit das Skore egalisieren konnte.

Der FCZ versuchte gleich von Beginn weg, dem hochdotierten Gegner die Stirn zu bieten. Zwar war schnell zu erkennen, dass der Bundesligist in punkto Physis über gewisse Vorteile verfügte, doch die Zürcher versuchten ihr Glück dennoch in der Offensive. Chermiti wurde bereits nach fünf Minuten von Etoundi in Szene gesetzt, traf den Ball jedoch nicht wunschgemäss, so dass er Sommer damit vor keine Probleme stellen konnte.

Es dauerte aber nicht lange, bis auch die Gäste ihre Gefährlichkeit ein erstes Mal offenbarten. Eine flüssig vorgetragene Ballstafette hebelte die Abwehr der Gastgeber nach zehn Minuten aus, so dass Hazard „pfannäfertig“ auf den mitgelaufenen Kruse ablegen konnte. Zum Erstaunen der 18 422 Zuschauer setzte dieser den Ball jedoch neben den Pfosten.

Nach tiefem Durchatmen fand der FCZ aber schnell wieder ins Spiel. Chiumiento bediente nach 17 Minuten Chermiti, der sich gleich zweimal im Abschluss versuchen durfte, beide Male aber nicht an Sommer vorbei kam. Dies sollte nach 23 Minuten Etoundi gelingen. Nachdem Schönbächler unwiderstehlich an Hahn und Korb vorbeigezogen war, brauchte der Kameruner aus kürzester Distanz nur noch den Fuss hinzuhalten, um die Zürcher in Führung zu bringen.

Doch der Rückstand schien die Gäste aus Gladbach wach zu rütteln, denn die Reaktion erfolgte postwendend. Ein Fehler Yapis stand am Ursprung von Nordtveits Distanzschuss, der schliesslich im hohen Winkel von Da Costas Gehäuse einschlagen sollte. Die Zürcher Führung hatte bis zu diesem Zeitpunkt nur gerade zwei Minuten Bestand gehabt.

Trotz viel Ballbesitz konnten sich die Gäste in der Folge keine Torchancen mehr erspielen. Der FCZ seinerseits trat zwar diszipliniert und mit viel Herzblut auf, vermochte vor dem Gehäuse Sommers jedoch bis zum Seitenwechsel auch keine Gefahr mehr zu erzeugen.

Nach der Pause zog Gladbach schliesslich das Tempo an. Nach 49 Minuten hätte Hahn seine Farben eigentlich in Führung bringen müssen, scheiterte aber am mirakulös reagierenden Da Costa.

Der Druck der Gäste nahm nun aber zusehends zu. Der FCZ zeigte aber eine Reaktion und konnte in der Folge das Spielgeschehen wieder vermehrt in die gegnerische Platzhälfte verlegen. Chermiti verpasste nach 56 Minuten eine Hereingabe Chiumientos nur um Haaresbreite. Und auch bei Etoundis Vorstoss in der 60. Minute fehlte wenig zum Torjubel. Jantschke konnte mittels riskantem Tackling den enteilten Kameruner gerade noch am erfolgreichen Torschuss hindern.

Gladbach blieb insgesamt jedoch das gefährlichere Team. Immer wieder brachten sie sich in gute Abschlusspositionen, doch die herzhaft kämpfenden Zürcher wussten immer, einen Fuss, ein Bein oder ein anderes Körperteil in die Schussbahn zu werfen. Und so wäre beinahe dem FC Zürich der erneute Führungstreffer geglückt. Eine Hereingabe Schönbächlers nach 73 Minuten flog an Freund und Feind vorbei, ehe sie knapp am langen Pfosten vorbeistreifte.

Doch auch in den Schlussminuten fanden die Gäste den Schlüssel nicht, um die Zürcher Abwehr aus ihren Angeln zu heben. Zwar verzeichnete der Bundesligist mit den Abschlüssen von Xhaka und Stranzl noch zwei Topchancen, doch Da Costa wusste diese bravourös zu parieren.

Damit hat der FC Zürich nach zwei Spielen in der Europa League erst einen Punkt auf dem Konto. Dies gilt es in Villarreal zu korrigieren, wo der FCZ am 23. Oktober gastieren wird. Wieder im Einsatz steht das Team von Urs Meier bereits am Sonntag, 5. Oktober, wenn es den FC Vaduz im Letzigrund empfangen wird.


FC Zürich - VfL Borussia Mönchengladbach 1:1 (1:1)

Letzigrund - 18 422 Zuschauer - SR Vincic (Slowenien)

Tore: 23. Etoundi 1:0, 25. Nordtveit 1:1

Zürich: Da Costa; Nef, Kecojevic, Djimsiti; Kukeli, Yapi; Rikan (20. Rodriguez), Chiumiento, Schönbächler (84. Buff); Etoundi, Chermiti (91. Rossini)

Mönchengladbach: Sommer; Korb, Stranzl, Jantschke, Dominguez (84. Wendt); Hahn (73. Herrmann), Nordtveit, Xhaka, Hazard (67. Traoré); Hrgota, Kruse

Bemerkungen: Zürich ohne Chikhaoui (gesperrt), Maurice Brunner, Gavranovic, Raphael Koch, Sadiku (alle verletzt / rekonvaleszent), Kajevic, Kleiber, Malloth und Oberlin (alle nicht im Aufgebot).

Verwarnung: 35. Djimsiti (Foul)

Bild: freshfocus/FCZ Bild: freshfocus/FCZ
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