FCZ Frauen können Geschichte schreiben
Vorschau FC Zürich - Villarreal CF

Der FCZ gewinnt gegen Villarreal 3:2

Gegen Villarreal musste sich der FCZ an den letzten Strohhalm im Hinblick auf das Überstehen der Europa-League-Gruppenphase klammern. Dank einer verrückten ersten Halbzeit ist ihm dieses Unterfangen gelungen. Mit 3:2 nahmen die Zürcher Revanche für das verlorene Hinspiel.

Der FCZ startete engagiert in die Partie und verzeichnete durch Etoundi eine erste gute Möglichkeit. Den Flankenball von Rodriguez köpfte er nach acht Minuten ebenso wuchtig wie knapp neben das gegnerische Tor. Wenige Minuten später schlich sich Nef in den gegnerischen Strafraum, wo er einen durch Buff getretenen Freistoss volley über das Tor drosch. Die nächste Gelegenheit liess nicht lange auf sich warten. Erneut brachte der agile Rodriguez den Ball zur Mitte, doch auch Chikhaoui traf das Leder nicht wunschgemäss.

Mit ihrem ersten Angriff waren es jedoch die Spanier, die in Führung gingen. Pina netzte nach 19 Minuten im Anschluss an einen Eckball ein und läutete damit die wohl verrücktesten 10 Minuten ein, die der neue Letzigrund je gesehen hat. Denn der FC Zürich wusste zu reagieren: Schönbächler flankte nach 21 Minuten auf Etoundi und dieser war einen Schritt schneller am Ball als der gegnerische Keeper, so dass der Ball ungehindert im verwaisten Tor einschlagen konnte.

Doch dem FCZ gelang es nicht, durch diesen Treffer die nötige Souveränität zu generieren. Bereits nach 23 Minuten brachte Moreno die Gäste erneut in Führung. Mit einer strammen Direktabnahme bezwang er Da Costa, nachdem er wenige Augenblicke zuvor mit einem nicht weniger spektakulären Abschluss noch an der Querlatte scheiterte.

Doch erneut wusste der FCZ zu reagieren. Ein Freistoss von Buff flog quer durch den gegnerischen Strafraum und senkte sich in die entfernte Ecke, ohne dass Keeper Juan Carlos zu einer Reaktion fähig gewesen wäre. Der Treffer wurde von offizieller Seite Buff zugeschrieben, obwohl auch Djimsiti Anspruch auf Eintrag ins Matchtelegramm erhob: „Ich war noch dran, aber dann ist keiner gekommen, um mit mir zu jubeln.“

Den Abschluss dieser unglaublichen zehn Minuten bildete schliesslich die Führung für den FCZ nach 29 Minuten. Der überzeugende Elvedi schaltete sich in die Offensive ein und bediente mustergültig Chikhaoui, der sich nicht zweimal bitten liess und seine Farben auf die Siegesstrasse führte. In der Folge beruhigte sich das Spiel wieder, so dass das Resultat bis zur Pause Bestand hatte.

Nach der Pause setzte Villarreal alles daran, das Spiel in die Hand zu nehmen. Zwar verzeichneten die Spanier nun deutlich mehr Ballbesitz, zu klaren Torchancen kamen sie jedoch nur selten. Da Costa musste nach 52 Minuten gegen Pina retten, doch in der Folge verzeichnete auch der FC Zürich die Gelegenheit, um das Resultat zu erhöhen. Elvedis Abschluss nach einem Doppelpass mit Rodriguez konnte im letzten Moment von einem spanischen Bein geblockt werden. Und auch Schönbächlers Versuch von der Strafraumgrenze wäre nach 66 Minuten beinahe von Erfolg gekrönt worden.

Nach 70 Minuten musste der FC Zürich dennoch das Glück des Tüchtigen beanspruchen. Rukavina nutzte den sich ihm bietenden Freiraum und zog aus 25 Metern ab, doch der Pfosten wusste den Ausgleich zu verhindern. Als dann Da Costa nach 90 Minuten auch noch den letzten spanischen Abschluss parieren konnte, waren die drei Punkte schliesslich im Trockenen, so dass der FCZ noch immer die Möglichkeit hat, europäisch zu überwintern.

Dem FC Zürich bleibt kaum Zeit zur Erholung. Bereits am Sonntag steht das nächste Meisterschaftsspiel an. Das Team von Urs Meier wird um 13.45 Uhr im Aarauer Brügglifeld auflaufen

FC Zürich - Villarreal CF 3:2 (3:2)

Letzigrund - 8209 Zuschauer - SR Bezborodov (Russland)

Tore: 19. Pina 0:1, 21. Etoundi 1:1, 24. Moreno 1:2, 26. Buff 2:2, 29. Chikhaoui 3:2

Zürich: Da Costa; Elvedi, Nef, Djimsiti; Rodriguez (82. Maurice Brunner), Yapi, Kukeli, Schönbächler; Buff (71. Rossini), Chikahoui; Etoundi (54. Chermiti)

Villarreal: Carlos; Rukavina, Paulista, Ruiz, Marin, Gomez (59. Vietto), Jonathan Dos Santos, Pina (65. Soriano), Espinosa (68. Cheryshev); Moreno, Giovani Dos Santos

Bemerkungen: Zürich ohne Gavranovic, Kecojevic, Raphael Koch, Rikan, Sadiku (alle verletzt / rekonvaleszent), Chiumiento (krank), Alesevic, Kleiber, Malloth und Oberlin (alle nicht im Aufgebot). 23. Lattenschuss von Moreno.

Verwarnungen: 15. Jonathan Dos Santos (Foul), 92. Rossini (Zeitspiel)

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