Der FCZ ist nach einem 1:0 gegen Lugano Cupsieger!
Happy Birthday Yanick Brecher

Vorschau Cupfinal: FC Lugano - FC Zürich

Während 26 Jahren spielte der FC Zürich ununterbrochen in der obersten Schweizer Spielklasse. Nach dem Abstieg misst er sich nun in der kommenden Spielzeit 2016/2017 mit Teams der Challenge League - eine herbe Enttäuschung für den gesamten Verein und seine treuen Anhänger. Morgen Sonntag, 29. Mai 2016, bestreitet das Team von Uli Forte allerdings noch den Cupfinal, welcher eine erste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet. Sodann trifft der FCZ ab 16:15 Uhr im Stadion Letzigrund auf den FC Lugano.

Obwohl in der Meisterschaft beim FCZ lange wenig zusammenpasste, konnte er im Würth Schweizer Cup überzeugen. Mit einem 6:1-Sieg in der ersten Runde gegen den interregionalen Zweitligisten FC Tavannes/Tramelan begann der Weg in den Final des nationalen Pokalwettbewerbs. Danach bezwangen die Zürcher den Challenge-Ligisten FC Wohlen dank einem Tor von Oliver Buff knapp mit 1:0, ehe sie im Achtelfinal den Super-League-Vertreter YB auswärts mit 3:1 ausschalteten. Massgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte Kevin Bua, welcher mit einer Doublette sowie einem Assist brillierte. Für den Halbfinal qualifizierte sich die damals von Sami Hyypiä gecoachte Equipe dank einem 4:1-Auswärtssieg in Thun. Trotz 0:1-Rückstand zur Pause vermochte der FCZ im zweiten Umgang einen Gang höher zu schalten und lieferte mit vier Treffern und einigen gefälligen Kombinationen eine der besten Halbzeiten in dieser Saison ab. Als Torschützen durften sich Etoundi (zweimal) sowie Grgic und Koch feiern lassen. In der Runde der letzten vier besiegte man den Cup-Spezialisten FC Sion nach zwei Toren von Kerzhakov sowie einem von Buff auswärts mit 3:0. Der zehnte Cupfinaleinzug in der Geschichte des FC Zürich steht damit seit dem 2. März 2016 fest.

Angesprochen auf die Tatsache, dass der FCZ sämtliche Cuppartien auswärts bestritt und nun auch im Stadion Letzigrund die zweitgenannte und somit die Auswärtsmannschaft ist, meinte FCZ-Captain Gilles Yapi an der heutigen Medienkonferenz im Letzigrund: „Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass wir das Auswärtsteam sind. Allerdings spielt es keine Rolle, ob wir nun zuhause oder auswärts antreten. Wir wollen den Cupfinal gewinnen!“ Alain Nef pflichtete Yapi bei und ergänzte: „Zwar können wir die Saison mit einem Cupsieg nicht mehr retten, trotzdem ist es unsere Pflicht, diesen Pokal zu holen. Wir müssen unsere Enttäuschung und den Frust ins Positive umwandeln, dann bin ich überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen können!“

Der FC Lugano ebnete sich den Weg ins Endspiel dank einem 2:0-Sieg im 1/32-Final gegen den AS Castello aus der 2. Liga interregional. Eine Runde später musste die Equipe von Zdenek Zeman gegen die AC Bellinzona (ebenfalls 2. Liga interregional) deutlich mehr kämpfen. Trotz eigentlich beruhigender 2:0-Führung verspielte man den bereits sicher geglaubten Sieg und man musste in der 93. Minute den Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung tat sich lange Zeit wenig, bis Mario Piccinocchi in der 121. Minute traf, die Tessiner erlöste und vor einem drohenden Penaltyschiessen rettete. Im Sechzehntelfinale besiegten die Luganesi den Challenge-Ligisten FC Winterthur mit 2:0, ehe sie im Viertelfinale zuhause gegen den Promotion-League-Verein FC Köniz nach Verlängerung mit 2:0 gewannen. Erst in der Runde der letzten vier trafen die Tessiner auf einen Super-League-Vertreter, den FC Luzern. In der swissporarena siegte der FC Lugano gegen die Innerschweizer mit 2:1 und qualifizierte sich dadurch für das achte Endspiel in der Vereinsgeschichte. Als Matchwinner durfte sich Youngster Anastasios Donis mit einem Doppelpack feiern lassen.

Über den morgigen Kontrahenten äusserte sich FCZ-Cheftrainer Uli Forte wie folgt: „Ich erwarte ein starkes Lugano, das euphorisch, befreit und ohne Druck auftreten wird. Mit Bottani, Donis und Alioski verfügen die Tessiner über gute Offensivkräfte. Das wird definitiv kein Spaziergang für uns. Dennoch bin ich der Meinung, dass meine Mannschaft genügend Qualität besitzt, um sich durchzusetzen.“ Abschliessend richtete Forte den Blick noch etwas in die Zukunft: „Ein Sieg im Cupfinal wäre ein wichtiger Startschuss für den Neuanfang in der kommenden Saison!“

Wir freuen uns auf einen spannenden Final und hoffen, dass wir am Ende die begehrte Cup-Trophäe in Händen halten können, sodass die schwache Saison mit einem Trostpflaster beendet wird und man mit einem positiveren Gefühl die neue Spielzeit in Angriff nehmen kann.


FC Lugano – FC Zürich
Sonntag, 29. Mai 2016, 16:15 Uhr
Stadion Letzigrund, Zürich

Zürich ohne Alesevic, Brecher, Kleiber, Schönbächler (alle verletzt / rekonvaleszent). Fraglich: Brunner, Etoundi, Sanchez.

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