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FC Zürich - FC Wil 1900: Stimmen zum Spiel
Vorschau FC Zürich - FC Wil 1900

Der FCZ gewinnt gegen Wil 2:0

Mit einer offensiven Aufstellung ging der FCZ ins letzte Heimspiel dieses Jahres. Im Sturm agierten die häufig rotierenden Koné, Sadiku sowie Rodriguez. Dahinter interpretierten die Aussenläufer Winter und Kempter ihre Rolle ebenfalls sehr offensiv. So kam man denn auch in den Startminuten zu mehreren guten Tormöglichkeiten.

Alesevic prüfte nach einem Rodriguez-Freistoss Wil-Goalie Deana mit einer feinen Direktabnahme (8.). Kurz darauf setzte sich der abermals wirblige Koné rechts durch und sah seinen Schuss ebenfalls vom Torhüter abgewehrt. Beim darauffolgenden Corner schoss Sadiku nur knapp darüber. Etwas später war es wieder Sadiku, der aus aussichtsreicher Position verzog.

Danach fand der FCZ lange Zeit kein Rezept mehr, um die Abwehr der Gäste zu knacken. Die Wiler machten geschickt die Räume eng und provozierten so die Zürcher oft schon bei der Angriffsauslösung zu Ungenauigkeiten und Fehlpässen. Erst kurz vor der Pause gab es wieder Torszenen zu beklatschen. Zweimal stand Koné sehr nahe am Torerfolg. Einmal mit dem Kopf nach Rechtsflanke von Winter und dann schoss er aus sechs Metern direkt auf den gut postierten Deana.

Die anfänglich sehr hoch stehenden Gäste kamen vor allem nach Ungenauigkeiten im FCZ-Angriffsspiel mit schnellen Gegenstössen in Tornähe. Doch wirklich gefährlich wurden sie in dieser Spielphase kaum einmal. Zu unpräzis und zu wenig durchschlagskräftig agierten sie in ihren Offensivaktionen. Es brauchte schon unkonzentrierte Aktionen in der Zürcher Abwehr, die den Wilern Torchancen ermöglichten. Zweimal verhinderte Vanins bravourös einen Rückstand gegen Karasausks (23.) und Bottani (38.).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sündigte der FCZ im Abschluss. Bezeichnenderweise ging er durch einen Foulpenalty in Führung. Nach schönem Durchspiel über rechts (Koné und Winter) wurde Winter im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoss verwandelte Sadiku sicher. Davor und danach erspielten sich die Zürcher jedoch etliche Möglichkeiten, um mit einem komfortableren Vorsprung in die Schlussphase zu gehen. Doch Sadiku, Koné und Schönbächler agierten allesamt zu umständlich bzw. zu ungenau.

Beinahe wäre diese Ineffizienz noch bestraft worden. Nach einem groben Abspielfehler in der FCZ-Defensive traf Karasausks den Pfosten. Vanins wäre da machtlos gewesen. So aber war es dem eingewechselten Cavusevic vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Nach schönem Spielzug über mehrere Stationen schlug er zuerst einen Haken und schoss zwischen den Beinen des Wil-Torhüters hindurch das erlösende 2:0.

Das Heimteam verdiente sich diesen Sieg dank einem Chancenplus, mehr Spielanteilen sowie vielen schönen Spielzügen und bleibt in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen. Nach dem EL-Spiel in Ankara (Donnerstag) gastiert er am Montag, 12. Dezember 2016, noch in Winterthur, ehe es dann in die Winterpause geht.

FC Zürich
2:0 (0:0)
FC Wil 1900
Kempter (34.)
Winter (51.)
Sadiku (P) (60.)
Cavusevic (88.)
Bottani (67.)
Nganga (69.)
Papp (73.)
Letzigrund, Zürich 8296 Zuschauer
Schiedsrichter Sandro Schärer

FC Zürich

1Vanins
4Konébis 74.
5Alesevic
7Winterbis 79.
11Sadikubis 84.
13Nef
20Kukeli
22Bangura
24Kempter
29Sarr
34Rodriguez

Ersatz

61Baumann (ET)
15Buffab 84.
21Cavusevicab 74.
25Kecojevic
26Brunner
27Schönbächlerab 79.
28Stettler

FC Wil 1900

1Deana
2Papp
11Karasauksbis 89.
13Stillhartbis 75.
14Schäppibis 77.
17Ozokwo
18Bottani
22Nganga
32Akin
88Mlinar
97Ajeti

Ersatz

46Baumann (ET)
7Vonlanthen
8Yilmaz
9Rouxab 77.
12Lombardiab 89.
21Fazli
96Spielmannab 75.

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