Lasse Sobiech fällt verletzt aus
Der FCZ unterliegt dem Servette FC mit 1:3

5 Fragen an Wilfried Gnonto

1. Deine fussballerische Ausbildung hast du bei Inter Mailand absolviert und konntest teilweise mit der ersten Mannschaft trainieren. Wie hast du die Ausbildung bei diesem internationalen Topclub erlebt?
"Bei einem international so renommierten Verein wie Inter Mailand zu spielen, war ein Privileg für mich und ich bin sehr froh, konnte ich meine fussballerische Ausbildung dort absolvieren. Ich konnte mich stets mit sehr guten Gegenspielern auf hohem Niveau messen und mich so Schritt für Schritt entwickeln. Auch dass ich teilweise mit der ersten Mannschaft von Inter trainieren und von den Topspielern und ihrer Erfahrung lernen konnte, war für mich sehr speziell und hat mich geprägt."

2. Im Frühling 2020 hast du dich für einen Wechsel zum Stadtclub entschieden. Weshalb fiel die Wahl auf den FC Zürich?
"Ich habe mich für den FCZ entschieden, weil er ein Topverein in der Schweiz ist und ich hier die beste Möglichkeit sehe, mich noch weiterzuentwickeln und auf Profiniveau Erfahrungen zu sammeln."

3. Deine Familie hat dich nach Zürich begleitet und ihr wohnt weiterhin gemeinsam. Wie wichtig ist es für dich, dass dir deine Familie bei deiner ersten Station im Ausland zur Seite steht?
"Mit meinem Transfer ins Ausland erwartete mich nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben viel Neues wie beispielsweise auch eine neue Sprache oder landesspezifische Gewohnheiten. Meine Familie hat mir ungemein geholfen, mich bestmöglich in der Schweiz einzuleben. Sie haben es mir ermöglicht, mich nur auf den Fussball zu konzentrieren, wofür ich ihnen sehr dankbar bin."

4. An der U17-WM 2019 warst du jüngster Torschütze des Turniers und mit drei Treffern gleichzeitig bester Scorer der Italiener. Was bedeutet es dir für dein Heimatland aufzulaufen?
"Mein Heimatland in der Nachwuchsnationalmannschaft vertreten zu dürfen, bedeutet mir sehr viel: Es ist eine grosse Ehre für mich und ich bin stolz, dass ich mich mit harter Arbeit für die Nachwuchsauswahl empfehlen konnte. Die U17-WM war natürlich ein Highlight in meiner bisherigen Karriere und es war ein unbeschreibliches Gefühl, sich mit den Besten seines Jahrgangs international zu messen. Mit guten Leistungen beim FCZ will ich mich auch weiterhin für die Nachwuchsnationalmannschaften präsentieren. Mein grosses Ziel ist es zudem, auch einmal für die italienische A-Nationalmannschaft aufzulaufen. Dafür arbeite ich tagtäglich sehr hart."

5. Wie würdest du dich als Spielertyp beschreiben? Wo ortest du deine Stärken, in welchen Bereichen siehst du Verbesserungspotential?
"Ich würde mich als schnellen und kreativen Spieler charakterisieren, der gerne ins Eins-gegen-Eins geht. Verbessern kann ich mich in verschiedenen Bereichen und Spielsituationen, wobei mir der Trainer und meine Mitspieler in der Entwicklung helfen."

Das Interview wurde am 1. März 2021 geführt.

Bild: FCZ
Bild: FCZ
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