Wer ist das? - mit Adrián Guerrero und Antonio Marchesano
Happy Birthday Adrián Guerrero

5 Fragen an Marinko Jurendic

1. Die Mannschaft hat eine intensive Wintervorbereitung inklusive Trainingslager und drei Testspielen hinter sich. Wie beurteilst du die Vorbereitungsphase auf die anstehende Spielzeit?
"Die Vorbereitungsphase war relativ kurz und die Mannschaft hat nach der Winterpause sofort einen hohen Rhythmus angenommen und sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Wir haben drei Testspiele absolviert, die einerseits dem Trainer und Staff Aufschluss gaben über den aktuellen Leistungsstand der Spieler. Andererseits konnte an den Prinzipien gearbeitet werden, um optimal auf den Rückrundenauftakt vorbereitet zu sein."

2. Der FC Zürich hat sich als einziger Verein dazu entschieden, ein Trainingslager im Ausland durchzuführen. Was waren die Gründe hierfür? Welche Bedingungen habt ihr im Trainingslager in der Türkei vorgefunden?
"Wir haben die aktuelle Corona-Situation im Vorfeld ausführlich besprochen und eine Risikoabwägung durchgeführt. Das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 in der Türkei war nach unserer Einschätzung nicht höher, als es bei einem Verbleib in der Schweiz der Fall gewesen wäre. Leider sind auch wir zum Abschluss der sportlich sehr wertvollen Tage in der Türkei und trotz eines umfassenden Schutzkonzeptes vor Ort, nicht ganz von Infektionen verschont geblieben.

Ein weiterer, wesentlicher Grund für die Durchführung eines Trainingslagers, war auch der Umstand, dass wir uns in Zürich Mitten im Umzug ins neue Trainingszentrum befanden. In der Türkei konnten wir während zehn Tagen konzentriert und unter idealen Bedingungen trainieren. Nach ein paar Regentagen zu Beginn hatten wir fast ausschliesslich gutes Wetter. Das Hotel war hervorragend, das Essen sehr gut und wir wurden vor Ort gut betreut. Die Zeit in der Türkei haben wir auch genutzt, um viele Einzelgespräche zu führen. Nach der Rückkehr durften wir in das unterdessen neu eingerichtete Trainingszentrum einziehen."

3. Anfangs Januar hat Innenverteidiger Karol Mets zum FC Zürich gewechselt. Wieso habt ihr euch für diesen Neuzugang entschieden? Was sind seine Qualitäten?
"Die Kaderplanung ist ein laufender Prozess. Wir haben die Vorrunde evaluiert und weitere Verbesserungspotenziale definiert. Unsere Defensive wollten wir weiter stärken und aufwerten. Mit Karol Mets haben wir uns seit ein paar Monaten beschäftigt. Karol bringt mit seiner Athletik, Aggressivität und Persönlichkeit zusätzliche Qualitäten in unser Team und in unsere Abwehr."

4. Der FCZ spielt in dieser Saison bislang sehr erfolgreich. Wo siehst du die Gründe dafür und was sind die Ziele für die zweite Saisonhälfte?
"Nach dem grossen Umbruch im vergangenen Sommer konnte der schnelle Erfolg sicherlich so nicht erwartet werden. Der bisherige Erfolg basiert auf verschiedenen Faktoren. Der Cheftrainer und sein Staff haben es zu Beginn der Saison verstanden, die neuen Spieler schnell zu integrieren und das Team zu einer funktionierenden Einheit zu formen. André Breitenreiter hat dem Team eine klare, attraktive und erfolgreiche Spielweise vermittelt, das Kollektiv stetig weiterentwickelt und einzelne Spieler besser gemacht. Mit jedem Sieg ist das Vertrauen in die eigenen Stärken gewachsen und das Team konnte sich kontinuierlich steigern und auf hohem Niveau konstant performen. Auch Rückschläge in einzelnen Spielen hat die Mannschaft schnell weggesteckt, was für die Mentalität und die Moral des Teams spricht.

Grundlage für den Erfolg war nebst der Mischung auch die Breite des Kaders, in welchem kurzfristige Ausfälle schnell kompensiert werden konnten. Wir haben viele gute Charaktere im Team, jeder kennt seine Rolle, nimmt sie an und ist auch bereit, sich für das Team einzubringen.

Die Arbeitskultur in und rund um das Profiteam ist von einer hohen Motivation geprägt und alle sind bestrebt, ihren Beitrag für den Erfolg zu leisten. Das ist ein grosser Verdienst aller Beteiligten! Ich hoffe natürlich, dass wir auch in der Rückrunde schnell an die Leistungen und Resultate der Vorrunde anknüpfen können. Es stehen noch 18 Spiele an. Wir werden weiter hart arbeiten und die anstehenden Aufgaben mit Überzeugung in unsere Stärken angehen, um in jedem Spiel das Maximum herauszuholen."

5. Seit Anfang Jahr ist der Stadtclub nun im neuen Trainingszentrum im Heerenschürli, wo die ersten Mannschaften der Männer und Frauen, das Leistungszentrum der Nachwuchsmannschaften und die Geschäftsstelle alle unter einem Dach sind. Wie habt ihr euch eingelebt und welche Vorteile bringt das neue «Home of FCZ»?
"Das ist das erste Mal in der Geschichte des FCZ, dass alle Mitarbeitenden und Leistungsteams zusammen unter einem Dach sind. Die Freude ist gross, gemeinsam wie eine grosse Familie funktionieren zu können. Ich erhoffe mir viel vom «Home of FCZ», besonders bezüglich Entwicklung unserer Kultur, dem Leben von Werten, der Optimierung der Zusammenarbeit und der Vereinfachung der internen Kommunikation. Die Motivation der Nachwuchsteams wird sicherlich auch einen neuen Input erhalten, da die Spieler/innen täglich beobachten können, wie ein Profi auf höchstem Niveau trainiert und an sich arbeitet."

Bild: Keystone-SDA/FCZ
Bild: Keystone-SDA/FCZ

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